Einspeisevergütung heute:
Modelle, Vergütungssätze und Entwicklung
Die Bundesnetzagentur legt die aktuellen Fördersätze für Solaranlagen gemäß dem Erneuerbare-Energien-
Gesetz (EEG) sowie den Mieterstromzuschlag fest. Die Höhe der EEG-Förderung hängt vom Zeitpunkt
der Inbetriebnahme und der installierten Leistung der jeweiligen Solaranlage ab.
Was bekomme ich für meinen Solarstrom?
Wenn Sie Strom aus Ihrer Solaranlage ins Netz einspeisen, erhalten Sie dafür Geld – die sogenannte Einspeisevergütung.
Wie viel das ist, hängt davon ab, wann Ihre Anlage gebaut wurde und wie Sie den Strom nutzen. Wichtig:
Es gibt ein paar Regeln und technische Vorgaben, die eingehalten werden müssen, damit Sie die volle Vergütung
Wichtige Änderung ab 2027
Ab dem 01.01.2027 soll die feste Einspeisevergütung für neue, kleine Solaranlagen wegfallen. Stattdessen
werden stärker marktabhängige Modelle eingeführt. Wer sich noch eine feste Vergütung für rund
20 Jahre sichern möchte, sollte seine Anlage spätestens bis Ende 2026 in Betrieb nehmen.
Historische Fördersätze
• 2012: 19,50 ct/kWh
• 2013: 17,02 ct/kWh
• 2014: 13,68 ct/kWh
• 2015: 12,56 ct/kWh
Seitdem sind die Vergütungssätze schrittweise gesunken. Eine detaillierte, monatliche Übersicht finden Sie bei der Bundesnetzagentur.
So berechnest Du Deine Einnahmen:
• Die ersten 10 kWp erhalten den höheren Satz: 7,86 ct/kWh
• Die nächsten 8 kWp erhalten den niedrigeren Satz: 6,80 ct/kWh Daraus ergibt sich ein durchschnittlicher Vergütungssatz von ca. 7,39 ct/kWh für die gesamte Anlage.
FAQ zur Einspeisevergütung
Für neu installierte Photovoltaikanlagen bis 10 kWp liegt die Einspeisevergütung aktuell bei rund 7,86 Cent pro Kilowattstunde. Bei einer Volleinspeisung sind sogar etwa 12,47 Cent pro kWh möglich. Diese Vergütung wird in der Regel für 20 Jahre garantiert, kann jedoch bei negativen Strompreisen zeitweise entfallen.
Ja, eine Photovoltaikanlage lohnt sich oft weiterhin – vor allem durch den Eigenverbrauch. Denn selbst erzeugter Solarstrom ersetzt teuren Netzstrom und bietet meist deutlich höhere finanzielle Vorteile als die reine Einspeisevergütung.
In vielen Fällen ja. Für eingespeisten Solarstrom erhalten Betreiber häufig rund 8 Cent pro Kilowattstunde, während selbst genutzter Strom bei aktuellen Strompreisen etwa 38 Cent pro kWh sparen kann. Deshalb ist Eigenverbrauch oft deutlich wirtschaftlicher als Einspeisung.
Entscheidend für die Wirtschaftlichkeit einer Solaranlage sind heute vor allem hoher Eigenverbrauch, passende Anlagengröße, ein möglicher Batteriespeicher und sinkende Strombezugskosten – nicht allein die Einspeisevergütung.

